Wenn es etwas Typisches im Heavy Metal gibt, sind es die verzerrten E-Gitarren, die mit treibenden Power-Chords den Ton angeben. 1968 formten sich Bands wie Black Sabbath, Deep Purple und Led Zeppelin, die man heute als die „Erfinder“ dieser Musikrichtung ansieht. Heavy Metal unterscheidet sich vom Hard Rock vor allem in seiner Aggressivität. Neben den pulsierenden Rhythmen waren es die charismatischen Sänger, die dieser Musikrichtung ihren Stempel aufdrückten. So waren die Stimmlage und die Art des Singens oftmals wichtiger als die eigentlichen Lyrics.

Die wilden 70er

In den 1970er-Jahren entwickelten sich bereits viele verschiedene Stilrichtungen. Motörhead wurde von Lemmy Kilmister 1975 gegründet. Der Sound der Band ging eine komplett neue Richtung in Punkto Härte, ohne dabei die klassischen Blueseinflüsse zu verstecken. Gegen Ende der 1970er hatten es Metal-Bands jedoch schwer, sich gegen die Punkbewegung durchzusetzen. Das sollte sich aber im nächsten Jahrzehnt ändern.

New Wave of British Heavy Metal

Die 1980er müssen als goldenes Metal-Zeitalter betrachtet werden. Die New Wave of British Heavy Metal breitete sich wie ein Lauffeuer zu Beginn dieses Jahrzehnts aus. Iron Maiden und Judas Priest sind zwei Ikonen dieser Zeit, die auch heute noch extrem erfolgreich auf den großen Konzertbühnen der Welt unterwegs sind.

Trash und Speed Metal

Zur gleichen Zeit entwickelte sich in den USA der Speed und Trash Metal. Megadeath, Slayer und Metallica gehören zu den Superstars der Szene. In Deutschland sind Kreator, Sodom und Destruction die wohl bekanntesten Vertreter dieses Genres.

Glam Metal

Als Gegenpol zu den Trash- und Speed-Metal-Bands entwickelte sich in den USA der Glam Metal. Dieses Genre war mehr auf die Charts ausgerichtet und oftmals stand Haarspray und Make-up mehr im Mittelpunkt als die Musik. Von vielen Metal-Fans wird diese Musik als „Hair Metal“ oder „Poser Metal“ bezeichnet. Allerdings zeigte der kommerzielle Erfolg von Bands wie Poison oder Mötely Crüe, dass man alles richtig gemacht hat.